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Trainingstipps für Ergometer, Laufbänder, Crosstrainer, usw.

Cardiogeräte bringen Herz und Kreislauf in Schwung. Und nicht nur das: Richtig ausgewählt, können Sie zusätzlich zur Ausdauer auch Ihre Muskeln in Form bringen. Wir verraten Ihnen, welche Geräte was bringen und für wen welches Training geeignet ist. Plus Trainings- und Variationstipps.


Ein gerader Rücken kann entzücken...
Das A und O beim Ergometertraining ist eine aufrechte Körperhaltung. Wer mit krummem Buckel auf den Geräten herumlümmelt, trainiert weniger effektiv und riskiert Rückenschmerzen. Nicht vergessen: Lassen Sie es die ersten fünf Minuten locker angehen, um den Körper auf Betriebstemperatur zu bringen. Und hinterher ebenfalls fünf Minuten entspannt austrudeln lassen.

Fahrradergometer - der Fitness-Klassiker
Rad fahren kann jeder - und somit kann auch jeder sofort radelnd Beine und Po trimmen. Bei Wirbelsäulenbeschwerden entlasten Liegeräder den Rücken. Wichtig: Sattelhöhe exakt einstellen - die Knie sollten im tiefsten Punkt fast gestreckt, aber nicht komplett durchgedrückt sein. Fehler: Zu hoher Widerstand - 80 Umdrehungen pro Minute sollten es mindestens sein. Tipp: Im Biking-Kurs in die Pedalen treten. Fazit: Belastung sehr gut dosierbar - ideal für absolute Fitness-Neulinge, Übergewichtige und bei Gelenkproblemen.

Laufband - das Vielseitige
Auf dem Laufband muss man nicht laufen, auch flottes (und gelenkschonendes) Gehen bei etwa 3 bis 6 Stundenkilometern bringt Beine und Po in Form. Wenn das Walken sicher klappt, können Sie die Geschwindigkeit langsam steigern und anfangen zu traben. Wichtig: Wo ist der Stoppknopf? Fehler: Immer in der Bandmitte laufen, dabei nicht festhalten. Tipp: Mini-Hanteln bringen den Oberkörper in Schwung, eine Steigung sorgt für mehr Po-Power. Fazit: Individuelles Wohlfühltempo wählbar - hier kann jeder trainieren und sich steigern.

Stepper - der Treppensteiger
Schon mal einen Wolkenkratzer erklommen? Da brennen die Beine! Knackpo gewünscht? Dann machen Sie große langsame Schritte - als ob Sie immer zwei Stufen auf einmal nehmen. Wichtig: Steppertraining ist anstrengender als es aussieht - langsam anfangen. Fehler: Warnzeichen für Überanstrengung ist das Abstützen auf den Griffen, deshalb absolut tabu. Tipp: Steppen Sie freihändig - Gleichgewichtstraining pur. Fazit: Intensives Training für Ihr "Fahrgestell", geeignet für Anfänger mit Grundkondition.

Crosstrainer - das Ganzkörpergerät
Mit einer Kombination aus Stepper und Laufband fordern Crosstrainer den ganzen Körper. Denn der Clou liegt im zusätzlichen Armeinsatz, ziehen und drücken erwünscht. Wichtig: Die richtige Position finden Sie am besten, wenn Sie erst einmal ohne die Armbewegung loslegen. Gefunden? Dann die Griffe fassen und die Arme aktiv einsetzen. Fehler: Nicht mit den Füßen schieben, sondern rund treten. Tipp: Rückwärts bringt Koordination. Fazit: Ein wenig Bewegungsgefühl und Puste ist schon nötig...

Rudergerät - das Praktische
Prima: Beim Rudern werden nicht nur Beine und Po, sondern auch Rumpf, Arme und Schultern gekräftigt. Und das mehr als an allen anderen Geräten. Wichtig: Exakte Bewegungstechnik mit geradem Rücken am besten unter fachkundiger Anleitung erlernen. Fehler: Die Koordination von Bein- und Armeinsatz ist recht schwierig. Merke: erst Bein- dann Armeinsatz! X- oder O-Beine und Durchstrecken der Knie vermeiden. Tipp: Der Typ am Rudergerät nebenan hat eine höhere Schlagzahl? Da kann ich doch mithalten, oder? Fazit: Für Leute mit kleinem Zeitbudget, aber großen Ambitionen.

Abwechslung gefällig?
Gegen Trainingslangeweile und einseitige Belastungen hilft das "Ergometer-Hopping" - wechseln Sie innerhalb einer Trainingseinheit oder von Woche zu Woche die Geräte. Außerdem können Sie Ihr persönliches Programm hinsichtlich Geschwindigkeit und Intensität individuell variieren oder ein gespeichertes Programm ablaufen lassen. Tipp: Wenn Sie den ganzen Tag im Büro gesessen haben, sollten Sie Geräte bevorzugen, an denen Sie stehen müssen.

 

Weitere Trainingstipps:


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